Dienstag, 18. Dezember 2012

Unglückliche Niederlage in Padova

Im letzten Hinrundenspiel der Großfeldsaison trafen die Algunder auf den SHC Firelions Serenissima und mussten dafür bis nach Padova reisen.

Die Hoffnungen auf den ersten Saisonsieg waren auf Algunder Seite groß und auch der Start in die Partie verlief auf Algunder Seite nicht schlecht und man brachten das gegnerische Tor mit vielen Weitschüssen in Bedrängnis. Trotzdem gingen die Gegner glücklich in Führung. Die Heimmannschaft stand defensiv sehr kompakt und die Algunder scheiterten mit ihren Weitschüssen sehr oft am gegnerischen Torwart, außerdem beschränkten viele nicht gepfiffene Stockschläge das Algunder Spiel und man fragte sich bald, ob diese überhaupt in den Regelbüchern der Padovaner vorkommen. Nach einem weiteren unglücklichen Gegentor versuchten die Algunder nach dem Anschlusstreffer von Götsch den Spielstand gleichzustellen; als Christanell allein aufs Tor der Gegner zulief und mit mehr als unfairen Mitteln vom Gegner gestoppt wurde, wuchs das Unverständnis den Schiedsrichtern gegenüber umso mehr. Im letzten Drittel fiel zunächst das 3:1. Kurz später schoss Nussbaumer den Anschlusstreffer für die Algunder, aber nach einer Nachlässigkeit in der Abwehr ging die Mannschaft aus Padua wieder mit zwei Toren Vorsprung in Führung. Kurz später schaffte es Nussbaumer mit seinem 3:4 die Hoffnungen seiner Mannschaft oben zu behalten. Aber die Auswechslung von Torwart Alber verhalf den Algundern nicht zum verdienten Ausgleichstreffer. Im Überzahlspiel hatten die Algunder noch die Möglichkeit den überfälligen Ausgleichstreffer zu erzielen, doch jeder Schuss wurde von den dichtstehenden Gegnern abgeblockt. Nussbaumer stand kurz vor seinem Dreierpack, doch sein Schuss an den Innenpfosten wollte nicht ins Tor gelangen.
14 Sekunden vor Ende des Spiels netzte die Heimmannschaft ins leer stehende Tor ein und sorgte mit dem 5:3 für die umjubelte Entscheidung der Partie.

Mit dem Siegen wollte es für die Algunder in der Hinrunde der Großfeldsaison einfach nicht klappen, in einigen Situationen fehlt entweder die letzte Konsequenz, ein klein wenig mehr Geschick, oder einfach nur ein Quäntchen Glück. Trotzdem lassen die Algunder den Kopf nicht hängen, denn man muss immer im Hinterkopf behalten, dass sie die mit Abstand jüngste Mannschaft in der Großfeldmeisterschaft stellen und rund die Hälfte des Teams noch nicht einmal achtzehn Jahre alt ist. Aber nun geht’s erstmal in die verdiente Winterpause um mit Vollgas in das Jahr 2013 starten zu können.

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